Wellnesswochenende der Zuger Bäuerinnen
Kurz den Alltag vergessen und sich erholen
So lautete das Motto der Zuger Bäuerinnen. Am Freitag den 23. März reisten 32 frohgelaunte Bäuerinnen Richtung Deutschland. Nach einem kurzen Kaffeehalt in Kirchdorf erreichten wir unser Ziel das Hotel Vier-Jahreszeiten am Schluchsee, wo alle herzlich empfangen wurden.
Einige nutzten das Wochenende für ein gemeinsames Treffen. Andere liessen sich im Wellnessbereich oder in der Schönheitsfarm verwöhnen. Auch kulinarisch kamen alle auf Ihre Rechnung. Natürlich durfte auch die Geselligkeit nicht fehlen. Man tauschte sich mit den anderen Bäuerinnen aus. Es entstanden viele interessante Gespräche.
Alles hat ein Ende
Am Sonntagnachmittag 25. März durften wir wieder unsere Heimreise antreten. Bei Toni Broch, Wiggwil im Freiamt genossen wir noch ein Zvieri mit einer wunderbaren Aussicht auf das Zugerland. Erholt und um viele Eindrücke reicher, reisten alle wieder nach Hause. Ab jetzt hat uns der Alltag wieder fest im Griff.
Annalies Zürcher
Feng Shui
Zuger Bäuerinnen boten Feng Shui Abend an
Erst formen wir unsere Gebäude, dann formen sie uns.
Mit diesen Worten leitete die Referentin Bea Burch den Feng Shui Abend im LBBZ Schluechthof in Cham ein. Die gelernte Innendekorationsnäherin bemerkte bei ihrer Berufstätigkeit, dass viel mehr in Farben und Formen steckt. Deshalb hat sie sich weitergebildet, um mehr darüber zu erfahren.
Feng Shui stammt ursprünglich aus Asien und wird immer mehr bei uns in Europa angewendet. Der Grundbegriff Feng Shui setzt sich aus den beiden chinesischen Schriftzeichen Feng (Wind) und Shui (Wasser) zusammen. Aus der Erkenntnis heraus, dass der Wind, das Wasser und die Umwelt-bedingungen die Menschen beeinflussen, hat sich Feng Shui zu einer tiefgreifenden Erfahrungs-wissenschaft des Wohnens und Arbeitens entwickelt.
Jeder Mensch, jeder Raum, jeder Gegenstand und jede Pflanze hat ihre eigene Energie und Aus-strahlung. Erkennen wir diese Energien, können wir sie gezielt zu unserem Vorteil mit Formen und Farben einsetzen. Damit steigern wir unser Wohlbefinden und fördern zugleich unsere Gesundheit.
Bea Burch zeigt uns mit Vor- und Nachher-Bildern, wie ein Raum nach Feng Shui verändert worden ist. Für sie ist ein einladender Eingangsbereich besonders wichtig. So macht es mehr Freude hinein zu gehen. Dazu empfiehlt sie in den Zimmern einen ausgeglichenen Raum zu schaffen, damit man seine Ruhe findet. Die Vegetation macht uns diesen Ausgleich vor: Im Winter ruht die Natur und im Sommer ist sie im vollem Saft.
An wichtigen Plätzen, wie dem Arbeitsplatz ist es vorteilhaft auf eine schützende Wand im Rücken mit dem Blick zur Türe zu achten, um das Selbstvertrauen zu stärken.
Der Energiefluss durch lange, gerade Gänge kann mit einem Teppich, Pflanzen oder der Lichtführung abgebremst werden, damit sich die Energie im Raum verteilt. Drückende Balken und scharfe Kanten können mit Aufhängern oder mit einem Lichteinfluss von unten entschärft werden. Bea Burch zeigt uns mit passenden Farben wie wir unser Dasein verändern können. Damit ein blasses Zimmer nicht langweilig erscheint, wird eine Wand farbig gestrichen. Fühlen wir uns in unserer Wohnung wohl und zufrieden, so haben wir uns schon nach Feng Shui ähnlichen Prinzipien eingerichtet.
Folgender Satz vom Dalai Lama rundet den Abend ab: Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Heim ist das Fundament für dein Leben.
Für die Zuger Bäuerinnen Monika Blattmann




