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Statements von Frauen, die sich für die Annahme des Verfassungsartikels engagieren

Corina Zürcher-Hess,  MSc ETH Bau-Ing, Konsumentin mit einem Kleinkind. Sie ist nicht in der Landwirtschaft aufgewachsen und wohnt heute mit ihrer Familie in einem kleinen Weiler in Edlibach ZG.

«Mir als Konsumentin ist es wichtig, dass ich weiss woher die Lebensmittel kommen und dass sie naturnah und nachhaltig produziert wurden. Weiter will ich, dass die Produzenten, also die Landwirte einen angemessenen Preis für ihre Produkte bekommen.»

Marianne Peter, Mutter von drei Kindern und Hauswirtschaftslehrerin, aus Teufenthal AG:

«Sollen wir in Zukunft immer mehr Kartoffeln aus Deutschland, Äpfel aus Frankreich, Eier aus Italien oder Poulet aus Ungarn essen? Ich ziehe es vor, für meine Familie Nahrungsmittel aus der Region zu kaufen, von denen ich weiss,  dass sie umweltschonend produziert sind und das Fleisch von Tieren stammt, die artgerecht gehalten wurden.»

Landfrau Yvonne Heggli, aus Seengen AG, gelernte Gärtnerin mit Handelsschulabschluss, auf einem Hof aufgewachsen, arbeitet heute im Büro. Sie ist Mutter von drei Kindern, stolzes Grosi, Mitglied beim Aargauer Landfrauenverband:

«Der Verfassungsartikel fördert den Erhalt von wichtigen Arbeitsplätzen auf dem Land und stärkt die inländische und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln. Für mich ist es wichtig, auch zukünftig genügend Lebensmittel in der Schweiz zu produzieren und den Nachkommen eine Zukunft in ländlichen Gebieten zu ermöglichen.»

Bäuerin und Kauffrau Therese Gautschi, aus Gontenschwil AG, ist Mitglied beim Aargauer Landfrauenverband. Sie bewirtschaftet mit ihrer Familie einen Ackerbau- und Schweinezuchtbetrieb mit 47 Ha Land:

«Den Schweizer Bauern und Bäuerinnen wird weiterhin eine kontrollierte und schonende Lebensmittelproduktion garantiert, welche durch Know-how, Erfahrung  und unter Berücksichtigung aller Faktoren wie Umwelt, Natur, Bodenbeschaffenheit, Tierschutz etc. über Generationen gewachsen ist und stetig weiterentwickelt wurde!»