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Wir, die Frauen vom Land. Sagen NEIN zur Pestizid-Initiative.

Das Essen wird massiv teurer
Die Produktion von biologischen Lebensmitteln ist mit Mehraufwand und höheren Kosten verbunden, was sich im Ladenpreis widerspiegelt. Die Lebensmittel würden sich massiv verteuern. Das gilt nicht nur für das Angebot in den Läden, sondern auch in Restaurants, Kantinen und Schnellimbissen.

Der Anteil importierter Lebensmittel in den Verkaufsregalen steigt
Um die Versorgung der Schweizer Bevölkerung trotz einer Reduktion der einheimischen Produktion sicherzustellen, müssten wir zwangsweise mehr Lebensmittel importieren. Dies ist ein ökologischer Unsinn und würde das Ziel einer Verbesserung der Umweltbelastung komplett verfehlen. Zudem ist es unverantwortlich von uns, Lebensmittel, welche wir in der Schweiz nicht mehr produzieren können, im Ausland zu kaufen.

Die Lebensmittelsicherheit wäre gefährdet und deren Haltbarkeit eingeschränkt
Synthetische Schutzmittel, wie auch Biozide kommen auch in der Lebensmittelindustrie zur Schädlingsbekämpfung oder als Reinigungs- und Desinfektionsmittel zum Einsatz (z.B. in Schlachthöfen, Melkanlagen, Brauereien, Kellereien). Die Maschinen in der Nahrungsmittelproduktion könnten nicht mehr sachgerecht gereinigt und die Hygiene nicht mehr garantiert werden. Die Lebensmittelsicherheit wäre nicht mehr gewährleistet. Als weitere Folge würde die Lebensmittelhaltbarkeit allgemein (auch beim Transport von Produkten) eingeschränkt, was zu vermehrtem Foodwaste führen würde.

Einkaufstourismus wird zusätzlich gefördert
Weil keine Wahlfreiheit und Diversität beim Einkauf von Lebensmitteln mehr herrschen würde und die Preise für Bio-Lebensmittel teilweise massiv höher sind, würden Konsumentinnen und Konsumenten, besonders mit geringerem Budget, ihre Einkäufe vermehrt im umliegenden Ausland tätigen. Die Initiative ist deshalb eine Einkaufstourismus-Förderinitiative.

Arbeitsplätze verschwinden
Da die Schweizer Produktion von Lebensmittel sinken würde, gingen auch in den vor- und nachgelagerten Branchen der Land- und Ernährungswirtschaft Arbeitsplätze verloren. Betriebe in der Lebensmittelindustrie würden vermehrt ins Ausland verlagert, insbesondere jene im aktiven Veredelungsverkehr. Zum Beispiel die Kaffee- und Schokoladen-industrie. Auch Jobs im Detailhandel würden gestrichen, aufgrund des zunehmenden Einkaufstourismus. Ebenfalls würden als Folge zahlreiche Ausbildungsplätze verschwinden.

Gefahr von Versorgungsschwierigkeiten
Mit der Annahme der Initiative ginge die inländische Produktion von Lebensmitteln zurück und Importe würden massiv gesteigert. In Zeiten von erschwerten Importbedingungen – wie z.B. im Falle eines erneuten Pandemie-Lockdowns – könnte dies die sichere und genügende Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Lebensmitteln bedrohen.