Reiche Ernte – Grosser Genuss

Allerlei Beeren reifen bis in den September hinein. Die Landfrauen wissen, wie sie gedeihen, was damit Feines zubereitet werden kann und haben sogar eine beerige Spielidee.

REZEPT: Schnelle Beerenglace

Autorin:
Trudi Berchtold

Die perfekte süsse Abkühlung für spontane Genussmomente. Cremig, fruchtig und ohne grossen Aufwand zubereitet – ein Dessert für heisse Tage.

Zutaten

500 g Beeren, , tiefgekühlt
(z. B. Brombeeren, Him­beeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.)
2 dl Rahm
200 g Quark
4 EL Honig, Birnel oder Zucker

Zubereitung

1.
Die gefroren Beeren 5 – 10 Minuten antauen lassen.

2.
Zusammen mit den restlichen Zutaten in einen leistungsstarken Mixer oder Cutter geben und alles cremig pürieren.

3.
Falls die Masse zu fest ist, ein wenig Rahm oder Natur Joghurt zugeben. Falls die Masse zu flüssig ist, diese kurz in die Glacemaschine geben.

4.
Sofort als Softglace servieren oder nochmals 30 – 60 Minuten einfrieren.

5.
Mit frischen Beeren, Minze oder gehackten ­Nüssen garnieren.

Tipp: Den Quark durch 150 g Naturjoghurt ersetzen.

NACHHALTIGKEIT: Getrocknete Beeren

Autorin:
Virginie Bugnon

Beeren zu trocknen ist eine gute Möglichkeit sie länger haltbar zu machen und ihr intensives, süsses Aroma zu bewahren. Ob als Knabberei, im morgendlichen Müesli oder als aromatische Zutat fürs Kochen oder Backen. Gut eignen sich Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren oder auch Trauben.

Vorbereitung: Die Beeren gründlich waschen und ­grössere in gleichmässige Stücke schneiden.

Im Backofen: Beeren auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, so dass sie sich nicht berühren. Bei 50°C Umluft während 4 – 10 Stunden trocknen.

Im Dörrgerät: Beeren gleichmässig auf den Gittern des Dörrgeräts verteilen, so dass sie sich nicht berühren. Bei 70°C während 8 – 15 Stunden dörren.

Für beide Trocknungsmethoden hängt die genaue Dauer von der Obstsorte sowie von der Grösse und dem Wassergehalt der Früchte ab. Fertig sind sie, wenn sie trocken, aber noch leicht biegsam sind.

GARTEN: Himbeeren pflanzen und pflegen

Autorin:
Debora Heusser

Himbeeren gehören neben Johannis- und ­Heidelbeeren zu den beliebtesten Beeren­sträuchern im Garten. Wer die süssen Früchte selbst ernten möchte, kann zwischen Sommer und Herbsthimbeeren wählen.

Pflanzung und Standort: Die ideale Pflanzzeit ist der Herbst, möglich ist auch das zeitige Frühjahr. Himbeeren bevorzugen einen sonnigen Standort mit humusreichem, lockerem Boden. Eine ­Düngergabe bei der Pflanzung ist sinnvoll. Himbeeren sind Flachwurzler, deshalb sollten die Stöcke gut gewässert und der Boden mit Mulch vor dem Austrocknen geschützt werden. Himbeeren benötigen eine Rankhilfe zum Befestigen der Ruten.

Pflege: Im Frühjahr freuen sich Himbeeren über eine Düngergabe. Zudem werden ihre Ruten ausgedünnt. Bei Sommerhimbeeren lässt man 10 – 12 Triebe pro Laufmeter stehen, bei Herbsthimbeeren 20. Sommerhimbeeren erhalten im Juli eine zweite Nährstoffgabe, um den Fruchtansatz der neuen Triebe zu unterstützen. Nach der letzten Ernte werden bei den Sommerhimbeeren alle alten Triebe, die Früchte getragen haben abgeschnitten, bei den Herbsthimbeeren schneidet man alle Triebe ebenerdig ab. Über den Winter wird der Boden mit einer Mulchschicht bedeckt.

Pflücken: Reife Himbeeren lassen sich leicht vom Zapfen lösen. Da sie nicht nachreifen und nur kurz haltbar sind, sollten Himbeeren möglichst frisch genossen oder rasch verarbeitet werden.

BASTELN: Beerenstarke Stein-Spiele

Autorin:
Nicole Eckert

Ein praktisches Säckchen mit vier beliebten Spielklassikern im fröhlichen Beerenlook: Sudoku, Tic-Tac-Toe+, Mühle- und das Belagerungsspiel. Ob zu Hause oder unterwegs – abwechslungsreicher Spielspass für Gross und Klein ist garantiert.

Material

  • 43 fruchtförmige Steine
  • Acrylfarben und Stifte
  • Klarlack
  • Baumwollsäckchen naturfarben, (15 x 20 cm)
  • Stoffmalstifte
  • Drucker und Laminiergerät

Anleitung

1.
Steine suchen (25 runde für 16 Heidelbeeren plus 9 Johannis­beeren, 8 ovale Steine für Himbeeren sowie 2 etwas grössere für die Käfer. 8 länglich-dreieckige für die Erdbeeren Die Steine sollten zwischen 1 – 1,5 cm gross sein.

2.
Steine waschen.

3.
Im je­weiligen ­Beerenlook mit ­Acrylfarbe grundieren und gut trocknen lassen. Anschliessend die Fein­heiten mit den Stiften auf­malen.

4.
Auf der einen Seite des Säckchens das Mühle-Spiel­feld und auf der anderen Seite den ­16er-Spiel­raster aufzeichnen (Vermassung und Spiel­an­leitung). Dabei einen Karton in das Säckchen stecken, damit nichts durchdrückt.

5.
Spielanleitungen ausdrucken und ausschneiden. Falls möglich laminieren, damit es länger hält.

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