Erfahrungsberichte
„Burnout und Überlastung in der Landwirtschaft“
Erfahrungsberichte „Burnout und Überlastung in der Landwirtschaft“
Personen mit einer erlittenen Burnout-Erkrankung haben sich für einen Bericht mit ihrer persönlichen Geschichte zur Verfügung gestellt. Mit diesem mutigen Schritt möchten Sie aktuell betroffenen Personen Auswege aufzeigen.

Wer Hilfe sucht, zeigt wahre Stärke
Hoher Arbeitsdruck, grosse Verantwortung und fehlende Erholungszeiten können an die eigenen Grenzen bringen. Das MR-Magazin zeigt, wie Warnsignale frühzeitig erkannt werden, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und weshalb Hilfe anzunehmen ein Zeichen von Stärke ist.

Burnout in der Landwirtschaft: Wenn bauern krank macht
Die Burnout- und Suizidrate in der Landwirtschaft ist deutlich höher als im Rest der Gesellschaft. Das hat viele Ursachen, traditionelle Wertvorstellungen verhindern, dass darüber gesprochen wird. Jetzt brechen zwei junge Bauern dieses Tabu.
Im Podcast von SRF Input kommen Betroffene wie auch Fachpersonen zu Wort:
Schweizer Bauer hat mit SRF über die Entstehung des Beitrages gesprochen:

Wenn Belastung zum Dauerzustand wird
Hohe Arbeitsbelastung, Verantwortung und ständiger Druck können auch in der Landwirtschaft ihre Spuren hinterlassen. Der Themenartikel zeigt, warum Burnout kein Randthema ist, weshalb frühe Warnzeichen ernst genommen werden sollten und wie Hilfsangebote Betroffene unterstützen können.

Burnout auf dem Bauernhof: Wenn die Arbeit nicht mehr aufhört
Diese bewegenden Episode des Swissmilk Podcasts widmet sich einem Thema, das lange tabuisiert wurde – und dennoch viele Bäuerinnen und Bauern betrifft. Zu Gast: Jasmin Rösch, die Burnout als Landwirtin erlebt hat, und Prof. Dr. habil. Stefan Paulus, der zum Thema forscht.

Bauer Georg erzählt seine Geschichte
Georg Hüls aus Dorsten (D) erzählt von seinem Burnout, das ihn vor zehn Jahren in eine tiefe Krise stürzte. Als Hoferbe fühlte er sich von klein auf verpflichtet, den elterlichen Betrieb weiterzuführen – trotz innerer Zweifel.
Lesen Sie den ganzen Beitrag des Schweizer Bauern vom 19.3.25.

Bei Bauern gilt: Krank sein gibt es nicht
Psychologe Timur Steffen kennt die Psyche von Landwirtinnen und Landwirten.
Ein romantisiertes Bild und viel Arbeit führten zu Stress, sagt er.
Lesen Sie den ganzen Beitrag der Berner Zeitung vom 27.11.24.

K.H.
„Die verschiedenen Spannungsfelder waren zu viel für mich“. Die Mitverantwortung für einen grossen Betrieb, ein Projekt mit hohen Investitionen und viele verschiedene Nebenjobs haben das Fass zum Überlaufen gebracht.
Zum Video von K.H.:

Katharina
Katharina Dietschi erfüllte sich mit ihrem Mann einen Lebenstraum und arbeitete bis zur völligen Erschöpfung.
Sie erzählt, wie es dazu kam und was ihr half, das Licht am Horizont wieder zu sehen.

Agnes
Die tägliche Arbeit auf dem Hof, und mit der Familie wird es immer mehr. Man funktioniert weiter, obwohl es längst zu viel ist. Bis eines Tages der Körper einen Stopp einfordert und zum Innehalten zwingt.

Andrea
Eine eigene Bäckerei mit 13 Angestellten, die Arbeit auf dem Betrieb inkl. der grosse Administrationsaufwand und ein krankes Kind haben eines Tages das Fass zum Überlaufen gebracht.

Margrit
Ein Burnout kommt meist nicht von einem Tag auf den anderen. Anzeichen von Überlastung machen sich bemerkbar, im Alltag schenkt man ihnen keine Beachtung bis es nicht mehr geht.

Die leise Melancholie der Bauernschaft
Romantisiert wird das Bauernleben noch heute: Selbstbestimmung auf dem eigenen Hof, umgeben von Tieren, draussen in der Natur und einer sinnstiftenden Arbeit nachgehen. Die Realität spricht jedoch eine andere Sprache – eine Branche am Limit der mentalen Gesundheit.

„Ich gab ständig Vollgas“
Ein Landwirt erzählt in der BauernZeitung, wie er sein Burn-out erlebte und was ihm half, eine neue Perspektive zu finden.

Wenn alles zu viel wird, muss man Hilfe holen
Landfrau Petra Nef engagierte sich leidenschaftlich für Familie und Arbeit. Bis ihr alles über den Kopf wuchs.
















