Identität, Anerkennung und Realität: Wann ist eine Bäuerin eine Bäuerin?
Autorin Barbara Heiniger | BauernZeitung vom 09. Februar 2026
«Ich bin die Frau des Bauern, nicht die Bäuerin», sagt Eva (Name geändert) deutlich. Sie ist Ende dreissig und in einer 100-Prozent-Anstellung als Kaderfrau im Pflegebereich tätig. In der Zeitung möchte sie nicht mit dem richtigen Namen erscheinen, denn zu oft traf sie in bäuerlichen Kreisen nicht auf Akzeptanz, musste gesagtes oder ungesagtes Unverständnis ertragen. Auf dem Bauernhof hat das Ehepaar die Zuständigkeiten klar geregelt.

Spiel mit Widersprüchen: Auch Bäuerinnen haben Tattoos oder frech gefärbte Haare – und tragen manchmal «trotzdem» Tracht. (Bild: Symbolbild Barbara Heiniger)Nicht selten existieren fixe Vorstellungen darüber, was eine Bäuerin zu tun hat und sogar, wie sie auszusehen hat – in bäuerlichen wie in landwirtschaftsfernen Kreisen. Wann ist eine Bäuerin eine Bäuerin?
Lies den Artikel unserer Autorin Barbara Heiniger in der BauernZeitung vom 09. Februar 2026
















